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Friedensplakat-Wettbewerb 2018

Bilder für den Frieden

„Wir Kappelner sind toll“, freute sich bei der Siegerehrung Christiane Stappert vom Lions-Club Kappeln, seit sechs Jahren Friedensplakatwettbewerb-Beauftragte für den Distrikt Nord. Zum wiederholten Mal beteiligte sich die Klaus-Harms-Schule an diesem Wettbewerb des internationalen Lions-Clubs, der 1988 ins Leben gerufen wurde. Jährlich nehmen daran weltweit 350 000 Schüler teil – in diesem Jahr mit dabei waren 60 Sechstklässler des Kappelner Gymnasiums. Dabei geht es um die Bedeutung von Frieden, Toleranz und internationaler Verständigung.

Diesmal hieß das Motto „Freundlichkeit zählt“, und da kam es für die Schüler darauf an, ihre Friedens-Gedanken kreativ in Bilder umzusetzen. Wie gut die Gymnasiasten sind, zeigten Anna Stoltenberg (Klasse 6 b) und Niklas Klindtberg (6 c). Sie belegten Platz eins und zwei innerhalb des Distrikts Nord – das honorierten die Mitschüler, Lehrer sowie Schulleiter Thomas Hellmuth mit anerkennendem Beifall.

Jeder kann seinen Teil beitragen

„Die Juroren hatten die Qual der Wahl“, sagte Christina Kohla stellvertretend für das gesamte Team. Frieden, betonte die Kunsthistorikerin, sei wichtig und dazu könne jeder seinen Teil beitragen. Sie lobte die Fülle von Ideen, die die Schüler bildlich umgesetzt und somit ganz persönliche Geschichten erzählt hatten. Für den einen bedeutet Freundlichkeit, dem anderen die Hand zu reichen, ihm zu helfen, ihm etwas zu schenken. Für andere tut sich die Frage auf, was man tun könne, um seinen persönlichen Friedensbeitrag zu leisten. Das alles sei, so Christina Kohla, in sehr unterschiedlicher Weise dargestellt worden, und da fiel den Juroren die Bewertung nicht leicht. „Allen Schülern“, so ihr Resümee, „gebührt Anerkennung für die Vielfalt ihrer ganz persönlichen Freundlichkeiten“.

Aber nicht nur den Jugendlichen galt ihr Lob, sondern auch deren Kunstlehrern. Und die Schülerin Josefine Fröhlich begleitete die Siegerehrung musikalisch – der Song „Wonderful World“ war dem Wettbewerbs-Motto angepasst und rührte an.

Helfen und Teilen standen oben an

Christiane Stappert rief am Ende nicht nur die Sieger für den Distrikt Nord aus, sondern ehrte auch die Schüler, die in ihren Klassen die Spitzenplätze belegten. Das waren für die Klasse 6 a (Kunsterzieherin Gesche Schmidt-Iwen) Wolke Kristin Klinker, Janne Laura Theet-Meints sowie Rasmus Otzen. Klassensieger der 6 b (Kunsterzieherin ebenfalls Gesche Schmidt-Iwen) wurden Anna Stoltenberg, Lea Lundius und Lina Jackisch (beide Platz zwei) sowie Ole B. Christophersen. Klassensieger der 6 c (Kunsterzieher Kai Feddersen) sind Niklas Klindtberg, Greta Düllmann und Hanna Louisa Kollender (beide Platz 2) sowie Annasuya Eggers.

Sie alle kamen zu Wort, erklärten, was sie bewog, genau das Bild, das sie zeigten, so zu malen. Dabei wurde deutlich, dass die Motivationen recht unterschiedlich sind. Helfen und Teilen standen ganz obenan, aber auch die Zuwendung zu Menschen, die vor Kriegen aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Man müsse freundlich sein, denn das gehöre zum Frieden dazu: „Was man im Kopf und Herzen hat, verbindet.“

Text: Bettina Kirchberg

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